Use Case Retail Media

Digital-Signage- und Retail-Media-Use-Case – Vom Filialnetz zur Erlösfläche

Am Beispiel filialstarker Handelsformate wie Supermarkt, Drogerie, Getränkemarkt oder Fachhandel: ein Modell, das Eigenkommunikation, Herstellerbudgets und zusätzliche Werbeerlöse zusammenführt – mit Recruiting als ergänzendem Hebel, nicht als Hauptmotor.

Innenansicht Getränkemarkt mit digitalem Display
Außenansicht eines Getränkemarkts mit digitaler Sichtbarkeit
Display-Stele im Kassenbereich eines Getränkemarkts

Vom ersten Standort bis zum skalierbaren Netzwerk – wir begleiten den gesamten Aufbau.

Use Case: Filialstarker stationärer Handel

Der Primärhebel liegt im Retail Media selbst: POS-nahe Markenwirkung, Herstellerbudgets und zusätzliche Werbeerlöse.

Filialisierte Handelsformate wie Supermärkte, Drogerien, Getränkemärkte oder Fachhandelsstandorte verfügen über wiederkehrende Kundenfrequenz, klare Zielgruppen und reale Aufmerksamkeit direkt am Point of Sale. Gleichzeitig bleiben viele dieser Kontaktpunkte kommunikativ und wirtschaftlich ungenutzt.

Die Idee

Das Filial- oder Standortnetz wird zur Retail-Media-Fläche weiterentwickelt: mit digitalen Displays im Markt, einer zentralen Content-Logik und einem Modell, das Eigenkommunikation, Herstellerkommunikation und zusätzliche Vermarktung verbindet.

Vier Nutzenebenen

Ein Medienmodell, das Verkauf, Marke und Werbeerlöse zusammenführt.

1. Eigenkommunikation

Angebote, Aktionen, Services, Saisonware oder Eigenmarken lassen sich sichtbar, flexibel und standortgerecht ausspielen – deutlich professioneller als über statische Flächen.

2. Hersteller & Lieferanten

Markenbotschaften erreichen Kunden direkt am Kaufort. Dadurch werden bestehende Herstellerbudgets näher an den POS geholt und mit konkreter Kaufnähe verknüpft.

3. Regionale Werbepartner

Lokale Dienstleistungen, Gastronomie, Events oder Freizeitangebote können in einem realen Umfeld sichtbar werden, das deutlich näher an alltäglicher Aufmerksamkeit liegt als viele Standardkanäle.

4. Zusätzliche Werbeerlöse

Aus dem Filialnetz entsteht eine neue, wiederkehrende Erlösperspektive: über kuratierte Werbeplätze, POS-nahe Kommunikation und ein skalierbares Retail-Media-Modell.

Sekundärer Hebel Recruiting

Im Retail ist Recruiting spannend – aber nicht der Hauptmotor des Modells.

Digitale Screens können neben Werbepartnern und Herstellerkommunikation auch eigene Stellenanzeigen des Standortbetreibers ausspielen.

Gerade im Handel ist das sinnvoll: Verkäufer, Filialleiter, Aushilfen oder Auszubildende lassen sich regional genau dort ansprechen, wo potenzielle Bewerber den Arbeitsplatz bereits erleben.

Der entscheidende Punkt bleibt aber: Das Kernversprechen dieses Cases liegt primär in zusätzlicher Vermarktung, besserer POS-Kommunikation und wiederkehrenden Werbeerlösen. Recruiting ist ein sinnvoller Zusatznutzen.

Mögliche Recruiting-Effekte
Mehr Sichtbarkeit für offene Stellen direkt am tatsächlichen Arbeitsort
Geringere Abhängigkeit von Jobportalen und bezahlten Stellenanzeigen
Direkte Ansprache regionaler Bewerber mit natürlicher Nähe zum Standort
Bessere Nutzung vorhandener Kunden- und Besucherfrequenz
Sinnvoll als sekundärer oder tertiärer Hebel im bestehenden Media-Modell

Kurz gesagt: Retail Media liefert hier zuerst Vermarktungslogik und Erlöspotenzial. Recruiting kann zusätzlich mitlaufen und Kosten senken.

Warum das wirtschaftlich interessant ist

Bestehende Fläche wird mehrfach nutzbar: für Verkauf, Markenwirkung und Media-Erlöse.

Keine zusätzliche Standortakquise nötig – vorhandene Frequenz wird besser genutzt
Herstellerkommunikation wird näher an den Kaufmoment gerückt
Digitale Flächen werden zentral steuerbar und regional differenzierbar
Wiederkehrende Media-Erlöse ergänzen das klassische Handelsgeschäft
Vom Pilot zum skalierbaren Rollout
Pilot
Start in einzelnen Märkten mit klaren Platzierungen und nachvollziehbarer Content-Logik
Learnings
Validierung von Wirkung, Preisen, Inhalten und technischer Struktur
Rollout
Standardisierung für weitere Filialen, regionale Cluster und zentrale Steuerung
Fazit / Blueprint-Charakter

Stationärer Handel ist ein belastbarer Modellfall für Retail Media im Mittelstand.

Gerade weil Kundenfrequenz, Herstellerlogik, regionale Verankerung und POS-Nähe hier zusammenkommen, eignen sich Supermärkte, Drogerien, Getränkemärkte und weitere Fachhandelsformate ideal als skalierbarer Blueprint.

Direkter Kontakt

Telefon: 0176-32000307

WhatsApp: Direkt schreiben

E-Mail: info@urbanmediagroup.de

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